Holzmassivbau

Der Holzmassivbau gilt als Weiterentwicklung des Blockbaues.

Durch die kreuzweise aufgebauten Wand- und Deckenteile aus 3 bis 7 Schichten wird das Quellen und Schwinden des Holzes unterbunden, Setzungen und Quetschungen gehören der Vergangenheit an. Die Dicke der Elemente richtet sich nach der statischen Beanspruchung. Eine fundierte Berechnung nach Europäischer Zulassung ist ohne Probleme möglich.

Die Wand- und Deckenteile werden auf Abbundanlagen fertig bearbeitet, Fensteröffnungen, Durchbrüche und Leitungsschlitze sind ausgefräst. Die Teile kommen per LKW auf die Baustelle und werden mit einem Kran versetzt. Alle Elemente können an der Innenseite in Sichtqualität ausgeführt werden oder mit Plattenwerkstoffen beplankt werden. Außenseitig wird eine Dämmung und eine Fassade montiert.

Die Holzmassivbauweise bietet hohe Ansprüche an Brandbeständigkeit, Steifigkeit, Formstabilität und das Raumklima. In dieser Bauweise wurden bereits  bis zu 8-geschossige Wohnhäuser im städtischen Raum errichtet.

Stärken des Holzmassivbaues:

  • Kurze Montagezeiten/Bauzeiten
  • Keine Baufeuchte
  • Sofortiger Trockenausbau möglich
  • Sichtholzflächen im Wand- und Deckenbereich aus verschiedenen Holzarten
  • Genaue statische Berechnung der Bauteile
  • Genaue Kostenplanung
  • Erbringung von Eigenleistungen möglich
  • Hohe Speichermasse durch massiven Aufbau
  • Keine Setzungen durch Schwinden und Quellen des Holzes
  • Hohe Spannweiten bei Decken
  • Offene Grundrissgestaltung
  • Gute Kombinationsmöglichkeit mit anderen Baumaterialien
  • Große Öffnungen in der Außenwand möglich
  • Hohe Tragreserven und Steifigkeit
  • Ökologische Materialien und Dämmungen
  • Planung der Grundrisse bis zur fertigen Beplankung

 

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